Vorrats-Apps

Die meisten Personen haben zuhause einen Lebensmittelvorrat, aus welchem sie auch ohne einen Besuch im Supermarkt eine Mahlzeit zaubern können. Manche legen diesen bewusst und nach einem Plan an, bei anderen wächst er automatisch über die Zeit, denn selten verwendet man den ganzen Sack Nudeln oder den ganzen Karton Reis. Die Reste werden dann im Schrank verstaut und warten dort auf die Zubereitung einer anderen Mahlzeit.

Oft kommt es aber vor, dass man zum Beispiel einen neuen Karton Reis kauft, obwohl noch genügend Reis im bereits geöffneten Karton vorhanden ist. Manchmal passiert es, dass man denselben Artikel immer wieder kauft, obwohl man eigentlich noch genügend davon zuhause hätte. Im schlimmsten Fall, bei verderblichen Lebensmitten, kann es sogar vorkommen, dass die Lebensmittel ihr Haltbarkeitsdatum überschreiten und so unbenutzt entsorgt werden müssen.

Vorrats-Apps schaffen Übersicht

Damit dies nicht geschieht, gibt es sogenannte Vorrats-Apps. In ihnen kann man eingeben, welche Lebensmittel man zuhause hat und zum Teil auch die vorhandene Menge. Steht man nun im Supermarkt vor dem Reis-Regal und ist sich nicht mehr sicher, ob zuhause schon eine Box Basmati-Reis steht, kann man dies ganz einfach mit der App überprüfen. So kommt es zu keinen unnötigen Einkäufen und man spart Geld und vermeidet die Verschwendung von Lebensmitteln.

Der Schwachpunkt der meisten Vorrats-Apps ist die Tatsache, dass man seine Vorräte auch tatsächlich eingeben muss. Dazu benötigt man eine gewisse Motivation, die man auch über längere Zeit aufrechterhalten muss. Manche Apps versuchen aber, diesen Prozess zu vereinfachen, zum Beispiel indem man die Barcodes der Artikel mit der Kamera scannen kann und so keine manuellen Eingaben machen muss. Andere Apps setzten direkt auf ein visuelles Konzept, bei welchem die Vorräte nur fotografiert werden.

Manche Vorrats-Apps bieten auch nützliche Zusatzfunktionen. So kann man sich zum Beispiel Rezepte anzeigen lassen, die mit den vorhandenen Lebensmitteln zubereitet werden können, oder es wird automatisch eine Einkaufsliste erstellt, welche alle fehlenden Zutaten für ein Rezept enthält.

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